Studie enthüllt Verteilung der Einsätze im deutschen Online-Glücksspiel
Vera Bauer · Jul 11, 2026

Studie enthüllt Verteilung der Einsätze im deutschen Online-Glücksspiel

Die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben und dabei das Blockchain Research Lab mit der Auswertung betraut, wobei die Ergebnisse verdeutlichen dass 77,03 Prozent der Einsätze bei lizenzierten Anbietern landen während der illegale Markt rund 22,97 Prozent ausmacht und damit ein Volumen von etwa 547 Millionen Euro im Jahr 2024 erreicht.
Die Befragung umfasste 2.000 Nutzer von Online-Casinos, Poker-Plattformen und Sportwetten und sie zeigt dass trotz der Existenz zahlreicher unlizenzierter Seiten der Großteil der Spieleraktivität auf regulierten Angeboten stattfindet, was die aktuelle Marktlage vor der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags im Jahr 2026 beleuchtet.
Ergebnisse der Befragung im Detail
Die Zahlen stammen aus einer umfassenden Erhebung und sie belegen dass die Mehrheit der Spieler lizenzierte Plattformen bevorzugt, während der Anteil des Schwarzmarkts zwar spürbar bleibt aber im Vergleich zu den regulierten Anbietern deutlich geringer ausfällt; Forscher des Blockchain Research Lab haben die Daten systematisch ausgewertet und dabei auch regionale Unterschiede sowie Nutzungsverhalten berücksichtigt, die auf eine starke Präferenz für legale Angebote hindeuten.
Und hier wird es interessant: Viele Teilnehmer der Studie gaben an dass sie sich bewusst für Anbieter mit deutscher Lizenz entscheiden, weil diese Schutzmechanismen bieten und gleichzeitig die Transparenz gewährleisten; die Erhebung deckt Online-Casinos, Poker und Sportwetten ab und sie liefert somit ein breites Bild der aktuellen Situation im deutschen Markt.
Relevanz für Regulierung und Spielerschutz
Die Ergebnisse fließen direkt in die Vorbereitungen auf die Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags ein, die für 2026 ansteht und bei der Aspekte wie Spielerschutz, Marktdurchsetzung sowie die Bekämpfung des illegalen Angebots im Fokus stehen werden; Behörden und Experten nutzen diese Daten um gezielte Maßnahmen abzuleiten, die sowohl den legalen Markt stärken als auch den Schwarzmarkt weiter eindämmen sollen.
Die Studie macht deutlich dass der Großteil des Umsatzes bereits reguliert ist und das schafft eine fundierte Grundlage für politische Entscheidungen, während gleichzeitig klar wird dass weitere Anstrengungen nötig bleiben um den verbleibenden Anteil des illegalen Marktes zu reduzieren; Beobachter weisen darauf hin dass die Kombination aus Befragungsdaten und Volumenschätzungen ein realistisches Bild der Lage zeichnet.

Ausblick auf die Evaluierung 2026
Bereits im Juli 2026 werden die gesammelten Erkenntnisse in die offizielle Überprüfung des Staatsvertrags einfließen und dabei helfen, bestehende Regelungen anzupassen oder zu erweitern; die GGL und beteiligte Forschungseinrichtungen sehen in den vorliegenden Zahlen einen wichtigen Schritt um zukünftige Strategien zur Marktüberwachung und zum Spielerschutz zu entwickeln.
Und was die Daten zusätzlich zeigen: Die Präsenz von unlizenzierten Angeboten bleibt ein Thema, doch die überwiegende Nutzung legaler Plattformen deutet auf ein wachsendes Bewusstsein der Spieler hin, während die Behörden gleichzeitig an der Durchsetzung arbeiten um den illegalen Bereich weiter einzugrenzen.
Schlussfolgerungen aus der Untersuchung
Zusammengefasst liefert die Studie klare Zahlen zu den Marktanteilen und sie unterstreicht die Dominanz lizenzierter Anbieter im deutschen Online-Glücksspiel, wobei der illegale Anteil zwar relevant bleibt aber deutlich hinter dem regulierten Volumen zurücksteht; diese Erkenntnisse dienen als Basis für weitere Debatten rund um Regulierung, Schutzmechanismen und die Eindämmung illegaler Aktivitäten vor der anstehenden Vertragsbewertung.
Die Befragung von 2.000 Nutzern sowie die Auswertung durch das Blockchain Research Lab haben somit ein detailliertes Bild geschaffen das in den kommenden Monaten und Jahren die Diskussionen beeinflussen wird, während die GGL die gewonnenen Daten in ihre Planungen integriert. Studie zu Online-Glücksspiel-Marktanteilen